Hier finden Sie das Thema des Monats März. An dieser Stelle werden nunan jeden Monat neue Gesundheitsthemen erscheinen.
ago dental aus Hiltrup zum Thema:
Zahn-Implantate - was jeder wissen sollte
Es dauert lange, ist schmerzhaft und teuer. Die Rede ist von Zahnersatz auf Implantaten. Doch jetzt sorgt ein modernes Behandlungskonzept dafür, dass zumindest die ersten beiden Punkte der Vergangenheit angehören können.
Möglich machen es eine speziell entwickelte Computersimulation und passgenaue Bohrschablonen. 
Seit 2005 wird das Behandlungskonzept: „NobelGuide“ von der schwedischen Firma Nobel Biocare, eines Marktführers für Zahnimplantate, weltweit erfolgreich angewendet.
Das Geheimnis der Methode: Hier wird nicht geschnitten. Kaum Blut, keine Nähte, keine Schwellungen. „Stattdessen werden die Stellen für das Implantat direkt angebohrt, was maximal ganz kleine Löcher entstehen lässt. Außerdem erfordert die eigentliche Operation viel weniger Zeit. Die Versorgung eines zahnlosen Oberkiefers mit sechs oder acht Implantaten kann zum Beispiel in 60 Minuten abgeschlossen sein, “ so Zahntechnikermeister Specht, der schon mehrfach mit dem System gearbeitet hat. „Der ganze Eingriff wird vorher komplett am Computer durchgeplant. Und dann umgesetzt.“
ZÄHNE IN 3-D. Basis für „NobelGuide“ ist eine Computertomographie des Kiefers. So kann ein exaktes
3-D-Modell für den Computer hergestellt werden. Mit der eigens entwickelten „NobelGuide – Software“ können die besten Stellen für die Implantate und die ideale Größe der Implantate festgelegt werden. Die dreidimensionale Ansicht erlaubt eine präzise Platzierung der Implantate. Die am Computer virtuell exakt durchgeführte Operation wird in der schwedischen Produktionsstätte in Form einer Operations-Schablone in die reale Welt umgesetzt.
Mit der Operations-Schablone werden dann die Implantate auf den zuvor bestimmten Stellen angebracht. Auch der Weg des Bohrers – Neigungswinkel – ist schon festgelegt. Ein System, das kein Risiko zulassen soll. „ Sogar der Bohrer ist mit einer Art Stopp-Funktion ausgestattet, so dass man nur bis zu einem bestimmten Punkt in den Kieferknochen bohren kann.“ Das System überlässt nichts dem Zufall. Im Gegensatz dazu muss man sich bei der herkömmlichen Implantationstechnik sehr auf die Erfahrung und Präzision des Dentalchirurgen verlassen. Mit dem Schablonensystem sollen Verletzungen der Kieferhöhlen oder der Unterkiefernerven ausgeschlossen werden.
Auch was den postoperativen Teil betrifft liegen die Vorteile auf der Hand: „ Es gibt keine Schwellungen nach dem Eingriff, weil ja kein Schnitt gemacht und keine Knochenhaut abgeklappt werden musste. Außerdem kann bei guten Rahmenbedingungen ein provisorischer Zahnersatz in der gleichen Sitzung auf den Implantaten befestigt werden.“
Wie wenig Zeit die Behandlung den Patienten tatsächlich kostet, weiß NobelGuide - Speziallist Andreas Specht:
„Beim ersten Zahnarztbesuch passiert die Untersuchung und die Abdrücke werden genommen. Bei einem weiteren Besuch wird die Schablone anprobiert.“ Was folgt, sind die Computertomographie mit der Schablone und: der OP-Termin.
Andreas Specht arbeitet seit Einführung des „NobelGuide-Konzepts“ im Jahr 2006 in Deutschland eng mit zahlreichen Zahnärzten, Oralchirurgen und Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen im gesamten Bundesgebiet zusammen.
Vorträge zum Thema Zahn-Implantate auf der Futaris-Gesundheitsmesse in Münster, Halle Münsterland:
Samstag 06.03.2010 12.10 Uhr Raum A
Sonntag 07.02.2010 11.50 Uhr Raum B
Messestand : 46
Kontakt:
Andreas Specht
Ago Dental Labor GmbH
Osttor 44
48165 Münster

Geschäftsführer: Andreas Specht, Klaus Thesing
Tel.:02501-44740
Fax: 02501-447424
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